8. Jun 2016

Leo Burnetts „Holoquarium“: Großer Auftritt für die stillen Bewohnern des Frankfurter Zoos

Aquarien sind in der Regel nicht das Erste, was die Menschen im Zoo besuchen. Auch im Frankfurter Zoo ist das so. Die meisten Besucher steuern zunächst die beeindruckenden Löwen oder die unterhaltsamen Affen an. Nun aber bekommen auch die stillen Meeresbewohner ihre Bühne, denn die zahlreichen Tierarten vom Amazonas bis zu den Polarmeeren haben ihre eigene Faszination und Attraktivität und verdienen mehr Beachtung.

Leo Burnetts „Holoquarium“: Großer Auftritt für die stillen Bewohnern des Frankfurter Zoos

"Die bunte Unterwasserwelt des Aquariums im Frankfurter Zoo begeistert schon seit mehr als 150 Jahren Groß und Klein", sagt Christine Kurrle Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Frankfurter Zoos, "Viele Besucher kommen explizit in die Aquarienhalle des Exotariums, sitzen lange vor den Becken und tauchen sprichwörtlich in die Stille ab."

Diesen kontemplativen Moment spiegelt auch die Idee, die Leo Burnett für den Frankfurter Zoo erdacht hat. Die Werber haben hinter eine klassische Print-Anzeige einen Film gelegt, der Seepferdchen, Schildkröten und Doktorfische dreidimensional durch den Raum schwimmen lässt.

Die Betrachter benötigen dazu ein Smartphone mit QR-Code-Reader sowie eine Kunststofffolie, die auf den Anzeigen klebt. Dieses Folienstück wird zu einer kleinen Pyramide geknickt und mit einem Klebepunkt zusammengeheftet. Anschließend scannt man den QR-Code, der zu einem Video führt. Stellt man dann die Pyramide auf den Bildschirm seines Smartphones, erscheint darin wie in einem Mini-Aquarium eine dreidimensionale Projektion der bunten Unterwasserbewohner.

Durch den Einsatz dieser Technologie wird aus einer ganz simplen Anzeige ein außergewöhnliches Erlebnis. Wer noch näher an die Unterwasserwelt ran will, der muss in den Zoo Frankfurt gehen.